Schmuck mit Edelsteine und Halbedelsteine

Diese Art der Steine (Edelsteine)  finden aufgrund ihres Aussehens als Schmuck Verwendung. Der Begriff „Gemmen“ bezeichnet Schmucksteine und „Gemmologie“ die Lehre von den Schmuckstücken und den Schmucksteinen. Die Edelsteine sind die Schmucksteine, welche die drei Kriterien der Seltenheit, der Härte und der Transparenz erfüllen. Der Diamant, der Rubin, der Saphir, der Smaragd und der Opal zählen zu den Edelsteinen. Sie werden heute meist zu kristallähnlichen Formen geschliffen. Dadurch erhöht sich deren Lichtreflexion und der Glanz. Der Schliff soll diesem Schmuck aber auch eine ansprechende Form verleihen. Diamanten, welche in Brillantschliff geschliffen werden, werden als Brillanten bezeichnet. Der allgemeine Begriff für geschliffene Edelsteine ist Juwel.

Weitere Klassifikationen dieser Steine für Schmuck sind ihre Lichtdurchlässigkeit, die Reinheit der Farbe und noch einige andere Faktoren. Diese sind angelehnt an die Kriterien der Mineralbestimmung. Die chemische Zusammensetzung zählt zunächst zu den angewandten Kriterien. Aus Kohlenstoff bestehen zum Beispiel Diamanten, Rubine hingegen aus chromgefärtbtem Aluminiumoxid. Unterschieden werden Edelsteine auch nach ihrem Kristallsystem, der Art des Kristallgitters. Dieses kann zum Beispiel kubisch, trigonal oder monoklin sein. Ein weiteres Klassifikationskriterium ist der sogenannte Habitus. Der Habitus bezeichnet den Edelstein in seinem Rohzustand, wie er in der Natur vorkommt. Oftmals werden die Edelsteine auch in unterschiedliche Varietäten unterteilt.

Durch seine Farbe wird der Korund bezeichnet und festgelegt. Der Rubin ist ein roter Korund, der Padparadscha weist ein spezielles rot-orange auf. Alle restlichen Farben fallen unter die Bezeichnung Saphir. Diamanten können ebenfalls in unterschiedlichen Farbtönungen vorkommen. Diese sind dann als „fancy diamant“ bekannt. Der Beryll ist ein Smaragd von gelber Farbe. Der Aquamrin ist blau, der Goschenit ist farblos, gelb ist der Heliodor und der Morganit trägt die Farbe rosa. In der Brechzahl, der Dispersion, der spezifischen Dichte, der Härte, Spaltbarkeit, Sprödigkeit sowie dem Glanz unterscheiden sich die Edelsteine physikalisch. Durch den sogenannten Pleochroismus können Edelsteine wie zum Beispiel der Alexandrit mehrfarbig oder doppelbrechend sein.

Das Absorptionsspektrum ist charakteristisch. Das Gewicht spielt bei dem Wert des Edelsteines ebenfalls eine große Rolle. Die früher seltenen Minerale werden als Halbedelsteine bezeichnet. Im Gegensatz zu den Edelsteinen kommen sie in der Natur häufiger vor. Ihre Klassifikation richtet sich sehr stark nach der Mineralart. Für Erze wie zum Beispiel Hämamit und Pyrit gibt es außer diesen keine weiteren Kriterien. Granate und Quarze sowie weitere Mineralien werden wie auch die Edelsteine dann noch nach ihrer Lichtdurchlässigkeit, der Reinheit und Farbe klassifiziert.

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