Essen in Japan

Man hört oft, dass das tägliche Leben in Japan aufgrund hoher Lebensmittelpreise und Mieten sehr teuer sein soll.
Doch zumindest was Lebensmittel angeht, entspricht das häufig nicht ganz der Wahrheit. Natürlich kann man auch in Japan sehr teuer essen. In sogenannten Isakayas zum Beispiel, wo einem kleinste Portionen von gutem und traditionellem japanischem Essen wie zum Beispiel Yakitori (Hähnchenspieße), Sashimi (roher Fisch) oder Okonomiyaki (eine Art Omelett) serviert werden.

Um sich in einem solchen Restaurant satt zu essen muss man schon ordentlich in die Tasche greifen.
Günstiger hingegen fallen die Suppen- und Reisküchen aus, die man an jeder Straßenecke findet. In diesen bekommt man eine große Schüssel Ramen oder eine Schale Reis mit Tempura (frittiertem Gemüse oder Garnelen) für umgerechnet knappe 4 Euro. Auch westliches Fastfood wie zum Beispiel von McDonalds oder japanischen Ketten ist billiger als wir es aus Deutschland gewohnt sind und lädt deshalb auch zu einem schnellen, wenn auch wenig traditionellen, Snack ein.

Am Preiswertesten jedoch leben Japanreisende, die sich in großen Supermärkten, oder notfalls auch kleinen Convenience Stores, die rund um die Uhr geöffnet haben, selbst versorgen. Denn dort findet man die große Bandbreite japanischer Küche und das zu einem vergleichsweise günstigen Preis. An Frischetheken kann man sich mit leckerem Sushi bedienen, greift zu frittiertem Fisch oder gleich kompletten Lunchpaketen mit Reis, sogenannten Obentôs. So kann man sich für wenig Geld eine leckeres Abendessen zusammenstellen.

Und greift man dann statt zu Schokolade, die in Japan sehr teuer ist, zu Kuchen und Gebäck oder einheimischen Süßigkeiten ist auch der Nachtisch gesichert. Also haben Sie keine Angst vor einer Japanreise, auch für den schmaleren Geldbeutel ist dies erschwinglich.

Artikel Bewertung

Ähnliche Beiträge zum Thema