Behandlungsmethoden in der Kieferorthopädie

Zahnärzte (Kieferorthopädie) werden von den meisten Menschen regelmäßig aufgesucht. Die Gefahr einer ernsthaften Erkrankung (z.B. Paradontose), meistens hervorgerufen durch zuckerhaltige Nahrung, kann so minimiert werden. Im Bereich der Zahnmedizin ist die Kieferorthopädie sehr bedeutsam. Eine eventuelle Fehlstellung der Zähne wird von einem Kieferorthopäden erkannt und dann auch behandelt. Häufig sind Fehlstellungen schon bei dem Wachsen der zweiten Zähne erkennbar.

Damit eine Zahnfehlstellung gut behandelt werden kann, ist es von einer großen Wichtigkeit, die Zahnfehlstellung schnell zu erkennen. Eine Kieferorthopädische Behandlung ist bei erwachsenen Menschen häufig kaum durchführbar, weil erwachsene Leute sich nicht mehr im Wachstum befinden. Nicht nur für den Dentalbereich ist eine Kieferorthopädische Behandlung von großer Wichtigkeit. Bei einer Fehlstellung des Kiefers wird sogar die Wirbelsäule angegriffen.

Die Behandlung kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Zu den gängigen Behandlungen zählt unter anderem der Palatinalbogen und die Kombination von festsitzenden und herausnehmbaren Zahnspangen. Schon im Jahre 1880 wurden die ersten kieferothopädischen Behandlungsmöglichkeiten entwickelt. Edward Angle konnte später (im Jahre 1890) sein erstes Buch über dieses Thema schreiben. In dem Lehrbuch werden Kieferfehlstellungen in drei verschiedene Klassen unterteilt.

Bei Kindern ist eine Korrektur der Fehlstellung völlig normal. Viele scheuen sich aber, gerade in jungen Jahren, eine feste Zahnspange zu tragen. Jedoch sollte man bedenken das die Behandlungszeit dadurch drastisch reduziert werden kann. Weil die kieferorthopädische Apparatur gewöhnlicherweise aus Metall hergestellt wird, wird diese Klammer aus Eitelkeit häufig abgelehnt. Die moderne Medizin hat aber nun auch hier eine Lösung finden können.

Die festsitzende Zahnklammer kann nämlich durch eine herausnehmbare Schiene ersetzt werden. Diese Behandlung kann aber nur dann angewendet werden, wenn sich der Kiefer nicht mehr im Wachstum befindet. Aus diesem Grund ist diese moderne Behandlung erst ab einem Alter von ungefähr 14 Jahren möglich. Sollte eine Zahnklammer die Fehlstellung nicht korrigieren können, kann nur noch ein Kieferchirurg helfen. Eine komplizierte Operation ist in diesem Fall nämlich nötig.

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