Verpflanzung der Haare

Heutzutage sind vor allem Haare und Kleidung ein wichtiges Statussymbol. Doch viele Menschen leiden mittlerweile unter Haarausfall. Gerade die Jugend ist immer öfter betroffen von kahlen bzw. lichten Stellen. Es gibt zwar mittlerweile Perücken oder Toupets, womit man die so genannten „Geheimratsecken“ überdecken kann, jedoch ist dies meist keine Lösung für Jugendliche.

Es gibt auch so genannte Haarwuchsmittel; hier sind jedoch nur die wenigstens sinnvoll. Viele von diesen „Wundermitteln“ sind eher schädigend für die Haare. Sinnvoller ist es da eher, direkt zum Arzt zu gehen und z.B. Medikamente gegen den Haarausfall einzunehmen. Viele Medikamente sorgen dafür, dass das haarschädigende DHT nicht mehr so stark ausgeschüttet wird und der Haarausfall bekämpft werden kann.

Jedoch wachsen in der Regel die ausgefallenen bzw. erkrankten Haare nicht mehr nach. Deshalb ist es meist nötig, sich einer Haartransplantation bzw. einer Eigenhaarverpflanzung zu unterziehen. Bei der Eigenhaarverpflanzung werden dem Betroffenen Haarfollikel entnommen und diese in die freien Stellen eingepflanzt. Hierbei werden häufig die Follikel aus dem Haarkranz genommen, da dieser sehr oft nicht vom Haarausfall betroffen ist. Die Methode der Eigenhaarverpflanzung in Verbindung mit neuen Techniken ist zwar sehr zeitaufwendig, aber verspricht auch gute Chancen auf neuen Haarwuchs. Im Schnitt muss man ca. 3000-7.000 Euro für eine Haartransplantation bezahlen.

M.Winter

mwinter[@]skorbmedia.de

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