Fertighaus: Was ist ein Ausbauhaus ?

Bei einem Ausbauhaus handelt es sich um ein Fertighaus, bei dem man die Wahl hat, den Innenausbau teilweise oder komplett zu übernehmen. Bekannt ist hierbei auch der Begriff Mitbauhaus. Die Vorteile liegen hierbei, dass die Eigenleistung als Eigenkapital anerkannt wird und sich dieses positiv auf die Finanzierung auswirkt. Fast jedes Fertighaus kann man als Ausbauhaus erhalten, egal in welchem Baustil. Ob nun der moderne Bungalow oder das Landhaus.

Was der Fertighaushersteller unter einem Ausbauhaus versteht und welche Leistungen einem garantiert sind, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Die Regel ist jedoch, dass auf eine fertig erstellte Kellerdecke, bzw. Fundament ein komplettes Haus erstellt wird. Also Wände, Dach, Schornstein, Wärmedämmung und Fassadenputz, Fenster und Haustüren, sollten zum Liefer- und Aufbauservice gehören. Zudem Leerrohre für die elektrischen Installationen, sowie die Rohre für den Wasser, Gas-und Abwasseranschluss.

Bei zweigeschossigen Häusern gehört auch noch eine Treppe mit dazu, die in die nächste Etage führt. Aber bis man nun in diesem Haus wohnen kann, bedarf es noch eine Menge Ausbauarbeiten. Dazu zählen das Setzen der Innenwände, die Installation des Badezimmers, das Verlegen der elektrischen Leitungen, der Einbau der Heizungsanlage, der Zimmertüren usw. Für den Ausbau selbst, kann der Bauherr je nach Ausbau, verschiedene Ausbaupakete vom Fertighaushersteller erhalten. So kann er nach und nach sein Haus fertig machen, ohne wochen- oder monatelang Baumaterialien lagern zu müssen.

Er hat aber auch die Möglichkeit, andere Ausbaumaterialien zu verwenden und so sein Haus individueller zu gestalten.

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