Datenaustausch von CAD-Dokumenten

Mit Hilfe von CAD Software können Konstruktionen computerunterstützt erstellt werden. Der Begriff CAD steht hierbei für „Computer Aided Design“. CAD Progrogramme, wie zum Beispiel der NC-Simulator CAD/CAM werden eingesetzt in der Zahnmedizin, dem Schiffbau, dem Autobau, aber auch im Maschinenbau, dem Anlagenbau und in der Architektur. Viele CAD Programme setzen auf ein eigenes Datenformat. Aufgrund der hieraus resultierenden Schwierigkeiten beim Datenaustausch wurden Ansätze zur Standardisierung geschaffen.

Als Datenaustauschformat hat sich maßgeblich das DXF-Format etabliert. Eine Vielzahl von CAD Systemen, wie zum Beispiel das Tensor-CAD 2D-Zeichnungen, können heute das DXF-Format lesen und schreiben. Der Schwerpunkt dieses Datenaustauschformates liegt im Austausch von 2D Daten, nur wenige Programme können über dieses Format auch 3D Objekte importieren oder exportieren. Als systemneutrale Datenformate sind auch VDAFS, IGES, SAT, IFC und STEP verfügbar.

Man unterscheidet CAD Software unter anderem darin, ob sie für die Konstruktion von 2D oder auch von 3D Objekten ihren Einsatz finden. 2D-CAD Programme sind vektorbasierende Zeichenprogramme, bei denen Punkte, Linien, Linienzüge, Kreisbögen, Splines als Zeichnungselemente auf dem Bildschirm positioniert, geändert oder gelöscht werden können.

Das Ziel eines 3D CAD-Systems ist die Darstellung der Geometriedaten von Konstruktionsobjekten in 3 Konstruktionsachsen sowie der Erstellung von Volumenmodellen. CAD Software kann die Konstruktion vielfältiger Entwürfe im Vergleich zur früheren Methode auf dem Zeichenbrett heute maßgeblich erleichtern.

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