Die Erfindung des Döner Kebab

Döner Kebab: Noch vor rund 60 Jahren (Dönerkebab) war man froh, überhaupt etwas Essbares auf den Tisch zu bekommen. Doch wie alles im Leben, hat sich auch dieser Bereich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Typisch deutsche Gerichte wie Sauerkraut, Schweinshaxe oder Schnitzel genießt man zwar auch heute noch, doch sind Alternativmahlzeiten wie Hamburger, Döner oder Pizza weiter auf dem Vormarsch.

Während italienische Rezepte schon in den sechziger Jahren in Deutschland weit verbreitet waren, taten sich die Gerichte anderer Nationen doch weitaus schwerer. Der Trend ging einfach dahin, dass man für die Einnahme einer Mahlzeit immer weniger Zeit aufwenden wollte. Ein Stück Pizza oder einen Hamburger kann man schnell mal auf dem Weg von einem Termin zum Nächsten verzehren. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Geschichte des Döners und dessen Erfindung. Türkische Rezepte weichen gerade bei diesem Gericht oft weit von einander ab. Döner bedeutet eigentlich „es dreht sich“ und Kebap bzw. Kebab heißt übersetzt „Grillfleisch“.

Der eigentliche Döner besteht aus normalen Fleischscheiben, welche senkrecht auf einen Spieß gesteckt und dann auf einem normalen Teller serviert werden. Genau hier lag aber das Problem des Erfinders, einem Türkischen Imbissbesitzer aus Berlin Kreuzberg. Niemand nahm sich Anfang der 70er Jahre mehr die Zeit, in Ruhe von einem Teller zu essen. Um also mit Hamburger und Currywurst mithalten zu können, steckte der Imbissbesitzer die Fleischstücke einfach in ein Fladenbrot und der türkische Schnellimbiss war geboren.

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