Hochzeitstorte selbst gemacht

Zur Hochzeit gehört eine richtige Hochzeitstorte. Sie ist der Höhepunkt einer jeden Feier. Wird der Traum aus Sahne von zwei Trägern hineingebracht ist das Staunen groß. Meist stammt die Torte vom Konditor, ein unbedingtes Muss ist es jedoch nicht.

Selbstgemachte Hochzeitstorten liegen voll im Trend. Die Kosten für solch eine süße Köstlichkeit belaufen sich auf mehrere hundert Euro, wenn sie vom Konditor hergestellt wird. Deshalb entscheiden sich immer mehr Paare, auf eine professionelle Torte zu verzichten  und legen lieber selbst Hand an. Um dem Aberglauben gerecht zu werden, selber backen bringt bekanntlich Unglück, kann man die Herstellung einer Hochzeitstorte auch Eltern, Freunden oder Verwandten anvertrauen. Eine Hochzeitstorte zu backen, nimmt viel Zeit in Anspruch, zwei Tage sind die Regel. Selbst wer nichts vom Aberglauben hält, welche Braut hat schon so viel Zeit und Nerven, sich vor dem Fest in die Küche zu stellen und einen mehrstöckigen Traum aus Sahne oder Buttercreme zu zaubern?

Wer die Wahl hat…

Hat man schließlich eine Entscheidung getroffen und wagt sich an die Herstellung einer Hochzeitstorte, stellt sich die Frage, wie diese aussehen soll. Die Lieblingstorte aus Kindertagen der Brautleute nach zu backen, ist eine Variante. Der mehrstöckige Tortentraum in weiß ist es zwar nicht, dennoch kommt eine solche Hochzeitstorte gut bei den Brautpaaren an. Und, ein weiterer Vorteil ist das hundertprozentige Gelingen, schließlich hat man die Torte schon dutzende Male gebacken.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit einem Sandkuchen sehr gut bedient. Dieser gelingt am leichtesten und wird mit entsprechender Dekoration garantiert zum Highlight. Es muss ja nicht immer die klassische Kastenform sein, Silikonbackformen für Herzen oder Rosen sind überall im Handel erhältlich. Nach Wunsch lassen sich Sandkuchen als mehrstöckige Alternative gut stapeln, ohne nach mehreren Stunden ineinander zu fallen. Aber nicht die Größe ist entscheidend, wer kein großer Backmeister ist, muss natürlich kein Riesen Kunstwerk kreieren. Als Tortenersatz sind auch Muffins denkbar, die je nach Lust und Laune in Herzform gebacken und mit roter Zuckerglasur bestrichen werden. Verziert mit einer persönlichen Widmung werden die Hochzeits-Muffins zum echten Hingucker einer Hochzeitsparty.

Die Dekoration

Möglichkeiten zum Verzieren einer Hochzeitstorte gibt es viele. Die Einfachste ist, Eiweiß mit Puderzucker zu verrühren und steif zu schlagen. Der Kuchen wird mit der Masse grob bestrichen. Getrocknete Biorosen werden mit Eiweiß bestrichen und mit Zucker bestreut, diese Deko Variante sieht auf einer Torte sehr eindrucksvoll aus. Eine weitere Alternative sind Torten, die mit Fotos verziert werden. Anbieter dafür gibt es bundesweit. Kunden laden das gewünschte Foto auf der Internet Seite hoch und versehen es wahlweise mit einem persönlichen Spruch. Anschließend wird das Bild in der Bäckerei mit Lebensmittelfarbe auf Zuckergussfolie gedruckt. Werden mehrere Folien nebeneinander gelegt, können auch größere Motive bedruckt werden.

Generalprobe

Da man nicht jeden Tag eine Hochzeitstorte backt, sollte man vorher eine sogenannte Testversion herstellen. Die Torte in Originalgröße muss es nicht sein, es reicht eine Miniaturausgabe des Schmuckstücks. Um eventuell entstehende Pannen vorzubeugen ist eine Generalprobe wirklich anzuraten. Hier zeigt sich, ob der Ablauf stimmt oder alle erforderlichen Gerätschaften vorhanden sind. Außerdem weiß man, wie hoch der Zeitaufwand sein wird und vermeidet so Panikmache. Schließlich soll das Backen auf Spaß machen und nicht in Stress ausarten.

Brauchtum und Tradition der Hochzeitstorte

Die Hochzeitstorte ist keine Erfindung der Konditoren, sondern geht bis ins antike Rom zurück. In der damaligen Epoche wurde zum Hochzeitsfest ein Mandelkuchen gebacken, den man über dem Kopf der Braut zerbrach. Die entstandenen Krümel wurden von den Hochzeitsgästen vom Boden aufgesammelt und gegessen. Dieser Brauch sollte Glück und Gesundheit versprechen. Später kam die große Hochzeitstorte. Je größer und prächtiger die Torte gebaut war, desto höher war das Ansehen des Brautpaares. Zur Feier war es üblich, Kuchen und Torten mitzubringen. Diese wurden aufeinander gestapelt und es entstand die heutige typische Form der Hochzeitstorte.

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