Existenzgründung Tiefbau

Bei einer Existenzgründung im Tiefbau beschäftigt sich der Existenzgründer mit der Planung und Errichtung von Bauwerken, welche an der Erdoberfläche, beziehungsweise unter der Erdoberfläche liegen. Jedoch gehört zum Tiefbau auch die Planung und Errichtung von Brücken, welche als Teil der Verkehrswege ebenfalls zum Tiefbau gerechnet werden. Die Planungen im Tiefbau übernehmen im Wesentlichen die Bauingenieure, Architekten werden im Tiefbau nur bei speziellen gestalterischen Aufgaben hinzugezogen.

Eine Existenzgründung im Tiefbau ist unterteilbar in den Straßen- und Wegebau, in den Erdbau, in den Grundbau, in den Tunnelbau, in den Brückenbau, in den Eisenbahnbau, in den Wasserbau, in den Kanalisations- und in den Spezialtiefbau. Bei der Existenzgründung im Tiefbau können sich die Unternehmer im ausführenden Bereich als Spezialbetriebe in den einzelnen Bereichen im Tiefbau verwirklichen.

Die Existenzgründung als Tiefbau ist eine gewerbliche Existenzgründung und somit muss der Tiefbau beim Gewerbeamt angemeldet werden. Existenzgründer können als Tiefbau Zuschüsse bzw. Fördermittel bei der Arbeitsagentur beantragen. Für die Beantragung benötigt der Existenzgründer im Bereich Tiefbau den Antrag für Gründungszuschuss ( ALG1 Bezug ) oder den Antrag für Einstiegsgeld ( ALG2 Bezug ).

Weiterhin benötigt der Existenzgründer im Bereich Tiefbau bei Existenzgründung einen Businessplan und noch folgende weitere Unterlagen: Businessplan, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsvorschau, Lebenslauf, Gewerbeanmeldung, fachkundige Stellungnahme, fachliche Qualifikationen für den Tiefbau sowie ggf. einen Nachweis über die Teilnahme an einem Existenzgründerseminar in Form von einem Zertifikat für das Gründerseminar.

Artikel Bewertung

Ähnliche Beiträge zum Thema