Sternzeichen – Der Widder mit dem Wassermann

Vermutlich lernen Widder und Wassermann einander bei einer Party oder einem anderen gesellschaftlichen Anlass kennen. Dort wo viele Menschen zusammenkommen, fühlen sie sich meist pudelwohl, zeigen dem Gegenüber aber zunächst ein wenig die kalte Schulter. Erst wenn sie bemerken, dass ihre Wertvorstellungen in Sachen Partnerschaft übereinstimmen, wagen sie den Schritt in eine gemeinsame Zukunft. Das enorme Interesse des Wassermanns an sozialen Fragen und an einer intakten Natur lässt natürlich auch den manchmal ungestümen Widder nicht kalt.

In der Partnerschaft werden alle auftretende Unstimmigkeiten ausführlich besprochen, allerdings gerne etwas zu abgehoben, was manchem Widder von Zeit zu Zeit etwas zu viel wird. Er tut dann gut daran, das kopflastige Sternzeichen Wassermann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Dagegen führt der einfallsreiche Fisch den heißblütigen Widder erst einmal ins Traumland der Liebe. Dort bleiben die beiden, solange es ihnen gefällt und vergessen alles um sich herum. Der Fisch versteht es blendend, auf dem Instrument der Zuneigung die unterschiedlichsten Melodien anzuspielen.

Sinnlichkeit und Leidenschaft kommen dabei keinesfalls zu kurz, gemeinsam schwimmen sie auf den Wogen der Lust und entdecken dabei stets Neues. Alles eitel Wonne, möchte man meinen, wären da nicht die Launen des Widders. Läuft ihm eine Laus über die Leber, lässt er das bisweilen am Partner aus. Auch wenn der Fisch der Grund für den Unmut ist, besteht häufig die Gefahr, dass dessen elfenhaftes Wesen an allzu forsch vorgebrachter Kritik zerbricht.

Der Widder hat es in der Hand: Beißt er sich auf die Zunge, bevor ein unbedachtes Wort über seine Lippen kommt, kann die Liebesglück der beiden auch den grauen Alltag überdauern.

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