Die Geschichte des Absinthe

Möchte man sich über die Geschichte von Absinth informieren, kommt man nicht umhin die Geschichte des Wermut genauer zu betrachten. Der Wermut. Dem Wermut werden sehr viele heilende Wirkungen, Heilkräfte, nachgesagt. Die Absinthpflanze trägt in der griechischen Mythologie sogar den Beinamen: Göttin der Fruchtbarkeit. Wermut war dem Gott Artemis geweiht und genoss somit großer Beachtung. Auch innerhalb der weiteren geschichtlichen Entwicklung avancierte Wermut zu der Heilpflanze im gynäkologischen Bereich.

Aber auch als oft eingesetztes Liebesmittel. Weiter wussten die Griechen von der euphorischen Wirkung des Wermuts, ausgelöst durch das Thujol, und setzten es dementsprechend auch ein. Selbst in der Bibel findet der Absinthe seine Nennung. So berichtet Johannes im 8. Kapitel der Offenbarung indem er vom siebten Siegel berichtet. In manchen Übersetzungen steht dort Wortgetreu: „…ein großer Stern mit dem Namen Absinth fiel vom Himmel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und Brunnen, so dass sie bitter wurden.

“ Die Rezeptur des Absinths in der heutigen Zeit ist jedoch nicht ganz klar zuzuordnen. Es gibt widersprüchliche Aussagen darüber. Einmal waren es die Schwestern Henriod aus der Schweiz, das andere Mal Dr. Ordinaire. Vermischt man beide Geschichten, so wirkt sie glaubwürdiger als jede einzelne der Legenden. So erfanden die Schwestern Henriod aus dem Schweizer Jura ein belebendes Allheilmittel in Val-de-Travers.

Diese Rezeptur wurde dann von Dr. Ordinaire, nachdem sie von den Schwestern an einen Käse- und Spitzenhändler verkauft hatten, dann von dessen Sohn und seinem Schwiegersohn H.-L. Pernod, ja keinem Geringeren, in einer kleinen Brennerei umgesetzt. Auch zu Dr. Ordinaire gelangte das Rezept, der es wiederum für seine Zwecke abänderte. Mythen umranken den Absinthe! Möchte man den mythischen Absinthe bestellen, so kann man dies bequem im Internet auch tun!

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