Faktoren des Energieverbrauchs

Ähnlich wie beim spritsparenden Verhalten beim Autofahren haben mehrere Faktoren einen Einfluss auf den Energieverbrauch. Diese Faktoren können wesentlich zu einem niedrigen Heizverbrauch beitragen. Die Lage der Wohnung in einer größeren Wohneinheit kann den Verbrauch erheblich beeinflussen. Abhängig von der wärmeübertragenden Außenfläche kann dieser hoch oder niedrig sein. Die höchsten Heizkosten besitzen Eckwohnungen im Erd- oder Dachgeschoss, weil deren Anteil an der Außenfläche am größten ist.

Wohnungen, die von mehreren Mietparteien umgeben sind, benötigen weniger Heizaufwand. Die äußeren Witterungsumstände darf man natürlich nicht außer Acht lassen. Eine Wohnung mit langer und intensiver Sonneneinstrahlung braucht selbst im Winter wesentlich weniger Heizkosten. Hinzu sollte man auch auf einen geeigneten Wind- und Niederschlagschutz achten. Die Bauweise eines Gebäudes kann den ebenfalls Verbrauch verändern. Zahlreiche Schnörkel, Winkel oder Erkern verhindern eine ideale Wärmeströmung innerhalb eines Gebäudes – so wird mehr Heizenergie benötigt als bei einem vergleichbaren Haus mit einfach strukturierter Bauweise.

Durch optimale Wärmedämmung können die Heizkosten um 70 Prozent erheblich sinken. Der Bedarf an Heizenergie kann verringert werden, wenn das Haus oder die Wohneinheit mit modernen technischen Anlagen ausgerüstet oder das Gebäude saniert wird. Eine Heizanlage neuerer Bauart senkt die Heizkosten um 30 bis 40 Prozent. Verbesserte Heizkörper sorgen für eine optimalere Wämeabstrahlung und Wärmefluss innerhalb der Räumlichkeiten. Wenn man diese Faktoren bei Suche auf dem Immobilienmarkt berücksichtigt, können die Nebenkosten beträchtlich reduziert werden.

Faktoren des Energieverbrauchs
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