Kategorie: Rezepte & Kochen

Würzsaucen – Tabasco, Soja und Worcester peppen das Essen auf

Ein gutes Sößchen braucht die richtige Würze (Würzsaucen), ob beim Gulasch, dem Salat oder der Pasta – das klingt einfach und logisch, ist aber gerade für Kochanfänger oft schwierig umzusetzen. Entweder ist das Salz in der Übermacht oder die Soße schmeckt fad und eintönig. Deshalb sollte man einige kleine flüssige Helferlein im Küchensortiment haben, die das Würzen erleichtern und die Soßen mit feinen Geschmacksnoten bereichern. Allerdings gilt auch hier: Die Menge und die Qualität sollten stimmen. Zu viel Würzsoße kann die anderen Geschmäcker der Speisen rasch ersticken.

Leuchtend rot, feurig und nur in kleinsten Dosen zu verwenden – das ist die berühmte Tabasco-Soße. Sie ist in aller Welt begehrt und steht im Supermarkt meistens zwischen Senf und Ketchup; klein und unauffällig in einem bunten Kartongewand. Da es nur winzige Tröpfchen Tabasco bedarf, um einem Essen die richtige Schärfe zu verleihen, lohnt sich die Investition für das kleine Elixier – es wird vermutlich jahrelang halten. Tabasco basiert auf dem Extrakt roter, extrem scharfer Pfefferschoten und braucht wie ein guter Wein seine Reifezeit: Drei Jahre lang ruht das Pfeffersößchen mit Essig und Salz versetzt in Eichenfässern, bis es abgefüllt und verkauft wird. Deshalb ist sein Geschmack auch nicht mit dem von getrocknetem Cayennepfefferpulver zu vergleichen. Er ist weitaus intensiver und fruchtiger und bereichert pikante Pastasoßen wie auch asiatische Wokgerichte und darf bei Tabasco-Liebhabern sogar auf die Peperoni-Pizza oder den griechischen Salat.

Sojasoße ist ein Klassiker aus der japanischen Küche und inzwischen auf dem ganzen Planeten zu Hause. Wie der Name es bereits andeutet, sind Sojabohnen die wichtigste Zutat für die braune Flüssigwürze aus Fernost. Die Herstellung der Sojasoße gleicht dem Bierbrauen – die Bestandteile werden mit Weizen, Salz und Wasser fermentiert. Deshalb ist Sojasoße frisch angebrochen am köstlichsten und sollte nach dem Öffnen kühl aufbewahrt werden. Sie hält sich zwar praktisch unbegrenzt, der Geschmack leidet jedoch unter zu langer Aufbewahrungszeit irgendwann schmeckt man fast nur noch Salz. In den Supermärkten werden inzwischen verschiedene Varianten der Sojasoße angeboten: Scharfe, süße, Sojasoße für Sushi oder die traditionelle, salzige Sojasoße. Am besten kommt sie in Wokgerichten mit Gemüse, Fleisch und Fisch zur Geltung. Die Zugabe von Salz ist dann oft nicht mehr notwendig. Doch Sojasoße wird auch gerne benutzt, um Grillfleisch zusammen mit anderen Zutaten zu kombinieren. Außerdem steht ihr der Kontrast von süßeren Beigaben wie Früchten, Zucker oder Honig gut.

Schon in den Regalen unserer Großmütter hatte die Worcester-Soße ihren festen Platz, über deren korrekte Aussprache sich immer noch eifrig gestritten wird. Mit „Wörster-Soße“ macht man aber in der Regel nichts verkehrt. Worcestersoße besteht aus charakterstarken Gewürzen und Essenzen wie Tamarindenmus, Tomatenextrakt, Sardellen, Curry und Zitrone und ist universell verwendbar. Ihr leicht fruchtiges Aroma und ihre angenehme Schärfe machen sich vor allem gut in Hühnerfrikassees, Ragout, Gulasch, Eintöpfen und Schweinegeschnetzeltem. Worcestersoße kann entweder in den Fond eingerührt oder frisch über den Teller geträufelt werden. Anders als eine aromatische Sojasoße ersetzt sie jedoch nicht das Salzen.

Kochen und Leben – verwandte Künste

Manchmal wünscht man sich, dass das Leben so einfach wäre wie das Kochen. Einfach in einen Buchladen gehen, in den Kochbüchern für Lebensführung stöbern. Ein Buch voller Kochrezepte für verschiedene Lebenssituationen kaufen. Und die Rezepte im Alltag erproben. Schließlich geht man ja davon aus, dass die Rezepte fürs Kochen erprobt und praxistauglich sind. Aber mit dem Kochen verhält es sich durchaus ähnlich wie mit dem Leen: Berechenbar ist es nur bis zu einem gewissen Grad, Kochrezepte hin, Kochrezepte her. So gut die Rezepte auch sein mögen – stimmen die Zutaten nicht, helfen auch die besten Rezepte nicht weiter. Ist das Obst unreif, gibt es Bauchgrimmen. Fehlt das Salz, dann wird das ganze Essen fad. Rezepte sind immer auch Geschmackssache.

Der eine hat einen unterentwickelten Geschmackssinn und nimmt nur die Extreme wahr: kräftig gesalzen, brennend vor Chili, rezenter Käse, der gen Himmel stinkt. Die andere hat eine so empfindliche Nase, dass sie sich schon beim Geruch von Schnittlauch kräuselt und nicht mehr Würze verträgt, als Babynahrung. Zahlreiche Faktoren haben Einfluss aufs Kochen. Wie ist die Witterung – ist die Luft feucht oder trocken? Dass das Wetter Kochen und Backen beeinflusst, klingt für normale Alltagsköchinnen und Alltagsköche vielleicht etwas seltsam. Aber beispielsweise die französischen Baguette-Bäcker wussten genau, warum sie heftig protestierten, als man ihnen im Namen eines geeinten Europas en detail und haarklein die Rezepturen für ein original französisches Baguette vorschreiben wollte.

Denn aller Rezepte zum Trotz ist es die Erfahrung, die einen Bäcker dazu bringt, vom Kochrezept abzuweichen, um mit etwas mehr Mehl oder weniger Wasser bei feuchter Witterung dem Baguette Knusprigkeit zu verleihen oder mit mehr Wasser oder kürzerer Backzeit vor einer staubtrockenen Konsistenz in der Hitze des Sommers zu bewahren. Kochen ist nur zum Teil in Regeln, in Rezepte zu fassen – das macht es der Kunst ähnlich. Das Handwerk ‚Kochen’ zu beherrschen ist eine Sachen. Die Kunst zu Kochen, Rezepte zu erfinden oder kreativ abzuwandeln, eine ganz andere. Eine Kunst ist es zumal solche Rezepte zu entwickeln, die es lohnen, längere Zeiten zu überdauern.

Die nicht als kuriose Geschmacksverirrung in den Annalen der Kochgeschichte statt auf den Tellern in Restaurants und privaten Küchen landen. Was das Kochen also mit dem Leben gemeinsam hat, ist die Herausforderung an denjenigen oder diejenige, die den Löffel schwingt, das Messer wetzt, zum Salz greift. Wie im Leben nicht immer alles glatt geht, man mit Widerständen oder Mängeln zu kämpfen hat, so geht es auch beim Kochen zu. Hier sind die Kochrezepte unvollständig oder missverständlich. Dort fehlen die Zutaten oder sind verdorben. Man verwürzt die Speisen, der Spargel ist holzig und dann schneidet man sich womöglich noch ins eigene Fleisch.

Da hilft nur eine gehörige Portion Humor und: Kochrezepte selber schreiben. Oder aus zuverlässigen Quellen beziehen, wie beispielsweise Kochrezepte von www.kochmix.de.

Rezepte machen das Kochen leichter

Ob Architekt oder Schriftsteller, Metzger oder Koch: Rezepte zum Kochen, also Schritt-für-Schritt-Anweisungen, wie man ein gewünschtes Ergebnis erreichen kann, erleichtern das Leben ungemein. Ob Kochrezepte oder Romanstrickmuster: Es spart viel Zeit, wenn man nicht jedes Mal das Rad neu erfinden muss, sondern sich auf das Erfahrungswissen anderer verlassen kann. Oder als Koch auf sein externes Gedächtnis für Kochrezepte, auch genannt Kochbuch, zurückgreifen kann.

Wer beim Kochen auf Rezepte aus Kochbüchern oder von Webseiten wie www.kochmix.de zurückgreift, gibt deshalb noch lange nicht seine Kreativität auf. Das schöne an Rezepten ist: Kochrezepte liefern eine verlässliche Basis, auf der man improvisieren kann. Kochen als künstlerische Tätigkeit, sozusagen.

Oder Kochen als wissenschaftliche Experimentierwerkstatt. Wie in der trendigen Molekulargastronomie kann man beim Kochen Feuer und Wasser, Hitze und Kälte, Säuren und Laugen, Geliermittel und Farbstoffe auf die Lebensmittel loslassen. Mal mehr, mal weniger streng nach Rezept. Und sehen, hören, schmecken, riechen, was bei diesem Kochen herauskommt.

Kochrezepte sind übrigens eine interessante Lektüre. Haben Sie schon einmal die handgeschriebenen Kochrezepte von Ihrer Großmutter oder Urgroßmutter entziffert? Sie sind historische Schatztruhen. Die Rezepte zeigen nämlich, wie Kochen seine Bedeutung verändert hat und wie sich Lebensmittel im Lauf der Jahrhunderte verwandelt haben.

Im Kochbuch meiner Großmutter gibt es ein Kuchenrezept, für das man zwanzig Eier verwenden soll. Bei dieser Anweisung schreien cholesterinbewusste Mitmenschen entsetzt auf. Doch die heutigen Eier sind deutlich größer und schwerer als noch vor 100 Jahren.

Auch Zeiten, in denen dem Dienstpersonal nicht häufiger als drei Mal pro Woche Lachs serviert werden durfte (damals ein äußerst preiswertes Armenessen) sind heute kaum vorstellbar.

Fest steht jedoch: die Raffinesse der Kochrezepte hat mit der Fortbewegungsgeschwindigkeit zugenommen. Bahn, Auto, Flugzeug, Kühlschrank machen heute Rezepte mit Zutaten aus aller Welt möglich.

Kreative Rezepte – jedes Land hat seine eigenen Spezialitäten

Wer nicht jeden Tag das gleiche auf seinem Teller sehen möchte, der sollte sich Gedanken darüber machen, wie er anspruchsvoller kochen kann. Beim chinesisch Kochen findet man viele unterschiedliche Nudel, Reis –und Pilz Rezepte, die es in der deutschen Küche so nicht gibt. Auch wird in China nicht wie hier in Europa mit Messer und Gabel gegessen, sondern mit Stäbchen, meist aus einer Schüssel.

So hat jedes Land seine eigenen Spezialitäten. Italien steht für seine Pizza und Nudelgerichte, Frankreich für Rotwein und Baguette und Deutschland für Sauerkraut und Bier. Das ist auch gut so, denn wäre es nicht langweilig, wenn es überall das gleiche Essen gäbe? Wenn man in der Küche kreativ ist, kann das nur von Vorteil sein, denn erstens ist man nicht auf irgendwelche Kochbücher oder Rezepte angewiesen, und zweitens kommt das bei einem Date unheimlich gut an.

Wem das Kochen nicht in die Wiege gelegt wurde, der hat immer noch die Möglichkeit, es zu lernen. Es ist keinesfalls schwer. Man benötigt nur ein wenig Feingefühl und Geschmackssinn. Es werden überall Kochkurse angeboten, die man dann aber auch regelmäßig besuchen sollte. So kann man ganz unkompliziert kochen lernen. Und einem netten Abend zu zweit, mit einem unvergessenen Menü, steht nichts mehr im Wege.

Die sinnvolle Art Abnehmerfolge zu erzielen

Eine neue Diät zu entwickeln scheint ein Sport deutscher Magazine und Zeitschriften zu sein, aber sind diese wirklich immer sinnvoll und vorallem gesund? Gerade wenn es darum geht eine Diät so durchzuführen das über einen gewissen Zeitraum bestimmte Nahrungsbestandteile weggelassen werden um einen Abnehmerfolg zu erzielen, sollte Vorsicht gewahrt werden. In den meisten Fällen kommt es bei der Wiederaufnahme der alten gewohnten Ernährungsweise zu einem gegenteiligen Effekt. Dieser Effekt wird JoJo Effekt genannt und beschreibt das Phänomen, dass der Körper die in der Diät fehlenden Nahrungsbestandteile nach der Diät wesentlich besser aufnimmt um eine Basis für wiederkehrende “schlechte Zeiten” zu haben.

Dieser Effekt kann sehr leicht umgangen werden, wenn eine komplette Ernährungsumstellung auf gesunde und schmackhafte Diätrezepte erfolgt. Diese Ernährungsumstellung sollte nicht zeitlich befristet sein, um den Abnehmerfolg langfristig zu halten. Gleichzeitig kann in Verbindung mit Sport ein wesentlich gesunderes Körpergefühl erreicht werden. Natürlich macht auch das bewusste Einkaufen und Kochen gesunder Kost einen nicht unerheblichen Spass- und Geschmacksfaktor auf, da die Ernährung auf eine wesentlich bewusstere Weise erlebt wird.

Ein wichtiger Faktor ist natürlich auch ein mehr an Bewegung, da die Tätigkeiten der Menschen oftmals in sehr ungesunden Positionen durchgeführt werden. Hier kann Bewegung in jeglicher Weise einen sehr guten Effekt erzielen, der auch hilft Erkrankungen an Gelenken und Muskeln zu verhinden bzw. zu lindern.

Babypflege – Vorschläge und Tipps zur Baby Ernährung und Babynahrung

Es gibt einen Leitfaden in der Babyernährung der immer gilt – Die Milch der Mutter ist die beste Babynahrung für ein Baby in den ersten sechs Monaten seines Lebens.  Selbst darüber hinaus ist auch häufig das Stillen anzuraten, zumindestens empfehlenswert. Mit der Fütterung von fester Babynahrung (Brei) sollte ehestens ab dem vierten Monat angefangen werden, allerdings am Anfang nur in der Form der Zufütterung.

Nicht-stillende Mütter sollten sich vor der Geburt darüber ins Bild setzen, welche Anfangsmilch prinzipiell für Babys passend ist. Glauben Sie hier nicht der Reklame der zahlreichen Babynahrungshersteller sondern gebrauchen Sie zusätzliche Informationsquellen wie zum Beispiel die Zeitschrift Ökotest.

Die folgenden Milchsorten sind erst einmal am häufigsten im Gebrauch: Anfangsmilch kann ein Kleinkind (statt oder zusätzlich zum Stillen) in den ersten 6 Monaten kriegen, in dieser Zeit ist analog zum stillen des Babys eine ergänzende Baby Nahrung nicht vonnöten.

Folgemilch ist mit einer zwei oder drei gekennzeichnet und ehestens ab dem vierten Lebensmonat zu geben, diese hat eine höhere Kalorienzahl, enthält unterschiedliche Kohlehydrate bzw. Stärke und eine andere Eiweißkomponente, so dass diese Milch länger anhaltend im Magen verweilt und länger sättigt. Aber eigentlich kann man bis zum Schluss des ersten Babyjahres die Anfangsmilch gebrauchen.

Mit der Zufütterung kann dann wie gesagt je nach Baby ab dem vierten Lebensmonat begonnen werden, wobei hier die Entwicklung bei den Babys sehr verschieden verläuft, viele Babys sind schon in den ersten vier Monaten in der Lage, „feste“ Babynahrung zu verspeisen, andere erst mit 7 Lebensmonaten.

Die gute Nachricht für die Babypflege: Säuglingsnahrung unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland in der Regel sehr strengen Auflagen und ist darum durch die Bank sehr hochwertig – die meisten Babygläschen sind empfehlenswert (Informationen hierüber aktuell auch unregelmäßig bei Ökotest). Für die erste Babymahlzeit empfiehlt es sich daher, ein gekauftes Bio-Babygläschen (überwiegend Karottenbrei, da Karotte den meisten Babys mundet) zu besorgen da die Essmenge zu Beginn zu gering ist, als dass sich ein eigenes Kochen empfiehlt. Wenn Sie sodann selber für ihr Baby Essen machen oder mal einen Imbiss für zwischendurch (Reiswaffeln etc.) holen, achten Sie bitte auf eine tunlichst naturbelassene Produktion, vorzugweise verständlicherweise Bio-Lebensmittel („kontrolliert ökologischer Anbau“). Ihr Baby nimmt bei dieser Babynahrung wahrnehmbar weniger Schadstoffe zu sich, was bei einem kleinen, noch im Wuchs befindlichen Babykörper natürlich von spezieller Geltung ist.

Peter Bödeker