Sonnenbrillen – Was muss ich beim Kauf beachten?

Wenn die Sonne nach einem langen Winter endlich wieder lacht, dann zieht es die Menschen an die Luft – natürlich nicht ohne Sonnenbrille. Eine gute Sonnenbrille sollte allerdings nicht nur modisch aktuell, sondern auch schützend für die Augen sein.

Besser beim Optiker kaufen

Mit dem Frühling kommen die ersten Sonnenstrahlen und es zieht wieder alle an die Luft. Jetzt haben Sonnenbrillen wieder Hochsaison. Ursprünglich dafür gedacht, die Augen vor der Sonnenstrahlung zu schützen, haben sie längst den Sprung zum beliebten Modeaccessoire geschafft. Aufgrund der Beliebtheit der stylischen Augengläser gibt es auch viele Unterschiede in Preis und Qualität. Moderne Sonnenbrillen werden im 1-Euro Shop genau so angeboten wie in den Kaufhausgalerien und beim Optiker. Der Optiker sollte eigentlich auch die erste Anlaufstelle sein, wenn man sich mit dem Gedanken an eine Neuanschaffung einer Sonnenbrille trägt. Vielleicht lässt man bei dieser Gelegenheit direkt seine Augen einmal überprüfen. Eine Sonnenbrille vom Optiker ist zwar nicht die preisgünstigste Alternative, aber sicher die beste. Man wird dort beraten und bekommt Qualitätsgläser. Mit der falschen Sonnenbrille bzw. den falschen Gläsern kann man seinen Augen großen Schaden zufügen und die Qualität der Gläser kann der Laie nicht ohne Weiteres erkennen. Brillenkauf ist auch ein „Vertrauenskauf“.

Auf UV-Schutz achten

Das wichtigste Merkmal einer guten Sonnenbrille ist der Schutz vor dem gefährlichen UV-Licht durch die Gläser. Das UV-Licht kann schmerzhafte Erkrankungen der Augen bewirken, manche Bindehautentzündung ist auf eine falsche Sonnenbrille zurückzuführen. Gläser, die zwar getönt sind, aber keinen UV-Schutz enthalten, sind deswegen sehr gefährlich. Das Auge wird abgedunkelt und der natürliche Schutzmechanismus des Auges – das Verengen der Pupille – wird außer Kraft gesetzt. Die UV-Strahlen können nun ungehindert in das Auge eindringen. Die beste Sonnenbrille ist also nicht das Modell mit den dunkelsten Gläsern, sondern jene mit dem höchsten UV Schutz.

Fachbegriffe bei Sonnenbrillen

Was bedeuten nun die Fachbegriffe? Viele Brillen tragen die Kennzeichnung UV400, was bedeutet, dass  UV-Licht bis zu einer Wellenlänge von 400 nm nicht durchgelassen wird. Dies ist in der Regel ausreichend. An der See oder in den Bergen benötigt man jedoch andere Gläser, hier sollte eine Beratung durch einen Optiker in Anspruch genommen werden, der mit den Verhältnissen der Umgebung vertraut ist. Ein anderer Wert, den man im Zusammenhang mit Sonnenbrillen immer wieder hört, ist die Absorption. Damit wird der Anteil des Lichtes bezeichnet, der nicht durch das Glas gelassen wird. Bei einer Absorptionsrate von 40 Prozent gelangen noch 60 Prozent des Lichts an das Auge. In Mitteleuropa bevorzugt man Werte zwischen 50 Prozent und 70 Prozent. Am Meer oder in den Bergen sollte sie höher sein.

Fazit

Wenn die oben genannten Tipps berücksichtigt werden, steht dem Kauf einer modischen Sonnenbrille nichts mehr im Wege und das neue modische Accessoire wird zu einem echten Schutzschild für die Augen.

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