Immer am Ball

Erst Anfang des Jahres war der Handballsport groß in den Medien. Vom 19. Januar bis 14. Februar 2007 fand in Deutschland die Handballmeisterschaft statt. Dabei holten sich die Deutschen nach 1938 und 1978 den dritten WM-Titel. Tausende Deutsche jubelten mit. Der Handball ist noch längst nicht langweilig geworden. Unzählige Sportfans betreiben Handball aktiv im Verein. Doch was macht die Sportart „Handball“ gerade so faszinierend?

Handball ist ein Mannschaftssport, bei der Teamfähigkeit von großer Bedeutung ist. Jede Mannschaft hat 7 Spieler, davon sind 6 Feldspieler und einer Torwart. Sieger ist die Mannschaft, die innerhalb von zweimal 30 Minuten durch einen Wurf des Spielballes in das Tor der gegnerischen Mannschaft die meisten Tore erzielt hat. Der Spielball wird an Turnieren je nach Alter der Teilnehmer in unterschiedlichen Größen verwendet, mit einem Umfang von 58 – 60 cm bei Erwachsenenturnieren ist er wesentlich kleiner als ein Fuß- oder Volleyball. Gerade dies ermöglicht aber auch trickreiche Wurftechniken wie z.B. Dreher.
Das Spiel findet auf einem rechteckigen Spielfeld statt, das durch eine Mittellinie getrennt ist. Vor den beiden sich an den kurzen, gegenüberliegenden Seiten befindlichen Tore sind 2 durchgezogene Torwartlinien, die parallel zueinander sind und den sogenannten Wurfkreis oder auch 6-Meter-Kreis bilden. Dazu parallel ist eine gestrichelte Freiwurflinie. Dieser Torraum darf nicht von Feldspielern betreten werden, andernfalls droht ein Ballverlust für die Mannschaft des Spielers.
Der Ball wird durch Werfen, Fangen und Dribbeln oben gehalten. Berührungen des Balles sind neben den Händen an allen Körperteilen oberhalb des Knies erlaubt. Er darf nur 3 Sekunden lang festgehalten werden und nur 3 Schritte machn, wenn der Spieler nicht dribbelt. Bei Verstoß gegen diese Regel bekommt die gegnerische Mannschaft einen Freiwurf.
Der Torwart, der sich durch ein andersfarbiges Trikot von der eigenen Mannschaft farblich hervorhebt, hat die Aufgabe ins Tor geworfene Bälle abzuwehren. Dieser kann auch den Torraum verlassen.

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