Ist Bodybuilding wirklich eine Sportart?

In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden immer neue Sportarten kreiert und mehr oder weniger populär. Traditionelle Sportarten geraden immer mehr in den Hintergrund und werden oft als langweilig dargestellt. Dies liegt aber wohl gerade bei unserer Jugend an deren unbändigem Drang nach dem ständig Neuen. Doch was ist den eigentlich Sport? Neben den verschiedenen Ballsportarten, dem Wintersport und der Leichtathletik sind wohl gerade die Kampfsportler die, deren Sportart wohl auf die längste Geschichte aufbaut.

Gerade Kampfspiele sind seit Menschengedenken Bestandteil verschiedenster Kulturen und bauen wohl auf dem natürlichen Drang des Mannes auf, gegenseitig Kräfte zu messen. Schon immer ging es hierbei für den Sportler um Ruhm und Ehre und erst in der Neuzeit kamen dann durch Wetten, Fernsehrechte und Riesengagen finanzielle Interessen hinzu. All die oben erwähnten Sportarten haben natürlich aufgrund ihrer Aktion auch einen hohen Unterhaltungswert beim Zuschauer. Ganz anders verhält es sich da bei der, spätestens seit Arnold Schwarzenegger allseits bekannten, Sportart Bodybuilding.

Hier stellt sich der Laie schon immer die Frage, ob es sich überhaupt um eine Sportart handelt. Sicher, sieht man sich einen typischen Bodybuildingwettkampf an, liegt der Vergleich mit Models auf dem Laufsteg näher. Aber alleine das Training eines Bodybuilders macht wohl schnell klar, dass es sich hier eindeutig um Hochleistungssport handelt. Hinzu kommt noch, dass es auch beim Bodybuilding attraktive Wettkämpfe wie zum Beispiel den Kraftdreikampf gibt, bei dem Disziplinen wie Bankdrücken, Kreuzheben und Kniebeugen für absoluten Unterhaltungswert sorgen.

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