Shisha in Deutschland

Die Shisha ist in Deutschland in einer trendartigen Bewegung vor allem über Jugendliche bekannt geworden. Den genauen Ausgangspunkt kennen wir nicht, allerdings steht fest, dass die Shisha wohl im Hang der Globalisierung über Touristen in Ägypten und dem Orient zu uns geschwappt ist.

Die Shisha ist ein Rauchgerät, welches mit viel Tradition belegt ist. In Afrika und den arabischen Emiraten ist sie ein Symbol für Geselligkeit und Gastfreundschaft und wird oft in Gruppen geraucht. Auch hier in Deutschland rauchen die meisten Shisha-Freunde die Wasserpfeife in Gruppen, allerdings liegt hier der Altersdurchschnitt deutlich unter dem der Shisharaucher auf Kairos Straßen.

Die Shisha in Deutschland erreicht aber auch langsam oder sicher die Welt der Erwachsenen und ist nicht mehr nur als Drogenpfeife verpönt. Denn mit Drogen hat die Shisha wirklich nichts am Hut, lediglich aromatisierter Fruchttabak soll geraucht werden und sorgt dafür, dass der Rauch der Shisha sehr mild, süß und fruchtig schmeckt.

Leider ist vielen Menschen hierzulande nicht klar, dass die Shisha nichts mit Drogen zu tun hat und nebenher weit nicht so gefährlich ist, wie in Medienberichten erzählt wird. Die Shisha wird immer noch erforscht und die neusten Ergebnisse werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bis diese da sind werden allerdings tausende Jugendliche weiter Shisha rauchen und sich von den Worten, wie es üblich ist, kaum abbringen lassen. Verbotene Früchte schmecken immer am besten, und die Shisha ist zwar nicht verboten, aber dafür klischeebelastet.

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