Wandern mit GPS zur besseren Orientierung

Immer mehr Menschen verbringen ihren Urlaub mit Wandern. Bereits im 14. Jahrhundert gab es erste Wanderer, im 19. Jahrhundert kam es zu einer zunehmenden Institutionalisierung, wovon Wanderer auch heute noch profitieren. Denn seit diesem Zeitraum gibt es eingetragene Wander- und Gebirgsvereine, die Pionierarbeit im Bereich der Kartenherstellung, Wegweiser und Schutzhütten leisteten.

Auch wurden viele neue Wege ausgebaut, so dass überhaupt ein Wandern möglich wurde. Auch heute noch gibt es zahlreiche Vereine und Verbände, die Informationen zu vielen möglichen Routen und Unterkünften bereitstellen. Des Weiteren gibt es mittlerweile sogar zertifizierte Qualitätswege, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen, die die Vereine aufstellen. Der Deutsche Wanderverband bildet beispielsweise Wegexperten vor Ort aus, die Qualitätsdaten erheben und eine Stärken- und Schwächenanalyse durchführen.

So können Mängel in der Qualität der Wege schnell festgestellt und bestenfalls behoben werden. Erfüllt ein Weg die Kriterien, wird die Zertifizierung eingeleitet. Bereits 34 Wege erfüllen bislang die Kriterien und tragen das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. So können Wanderer sicher sein, dass der Weg in optimalem Zustand ist. Heute sorgt zudem die neueste Technik dafür, dass Wanderer immer sicher unterwegs sind. Wandern mit GPS heißt das Stichwort. So weiß man immer exakt Bescheid, wo man sich befindet und kann im Notfall den genauen Standort durchgeben.

Aber GPS erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern eröffnet noch weitere Möglichkeiten. Mit GPS kann man sich immer ins Ziel führen lassen. Dazu bedarf es ein wenig Vorarbeit. Zu Hause am PC kann man die Route selbst planen und ausarbeiten oder man greift auf bereits vorgefertigte Routen zurück, die man im Internet runterladen kann. So kann man tatsächlich wandern auf höchstem Niveau und erlebt die schönsten Strecken.

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