Mögliche Komplikationen nach einer Brustvergrößerung

Eine chirurgische Brustvergrößerung wird üblicherweise unter Vollnarkose durchgeführt. Da diese Form der Anästhesie in Einzelfällen zu unerwünschten Reaktionen führen kann, empfiehlt es sich immer, zumindest eine Nacht im Krankenhaus zu verweilen. Die moderne Medizin konnte das Narkoserisiko auf ein Minimum senken, dennoch besteht ein Restrisiko vor allem für stark übergewichtige Patienten und Raucher. Nur in seltenen Fällen kommt lokale Anästhesie zum Einsatz, welche mit einem erhöhten Risiko an Blutungen verbunden ist.

Von einer Kapselfibrose spricht man, wenn sich die Kapsel (bzw. das Narbengewebe) um das Einlagekissen zusammenzieht. Das Implantat wird üblicherweise entfernt, wenn die Kapselfibrose mit starken Schmerzen verbunden ist.

Durch Einwirkung von Außen oder durch heftige Bewegung kann das Einlagekissen beschädigt werden, was einen Ersatz durch eine neuerliche Operation notwendig werden lässt.

In manchen Fällen tritt eine Gefühlsveränderung im Brustbereich nach der Operation auf. Diese kann entweder verstärkend oder abschwächend wirken. Diese Veränderung beim Empfinden mechanischer Reize ist in der Regel allerdings nur temporärer Natur.

Ein erfahrener und gewissenhafter Plastischer Chirurg wird all Ihre Fragen zu den Risiken einer chirurgischen Brustvergrößerung beantworten und Sie ausführlich beraten.

Mag. Hannes Freinberger

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2 Gedanken zu „Mögliche Komplikationen nach einer Brustvergrößerung

  1. Irina Keller

    Guten Abend Dr.Freinberger,

    Ich habe ein problem und weiss nicht wohin damit und zwar, ich habe mir vor 3 wochen Brüstvergrösserung machen lassen in Tschechien.
    Ich mache mir grosse sorgen weil meine linke Brust war vor Op kleiner als die rechte und jetzt umgekehrt, die linke ist deutlich grösser,und seit einer woche tut mir die Brustwarze von linke Brust sehr weh.Was könnte das sein???
    Ich werde Ihnen sehr dankbar sein wenn sie mir vielleicht sagen können was das sein könnte.
    Mit freundlichen Grüssen
    Irina Keller

  2. Hannes

    Liebe Frau Keller,

    meine Lebensgefährtin hat sich vor einem Monat der selben Prozedur unterzogen. Sie hatte in den ersten 2 post-operativen Wochen ähnliche Symptome, welche nun aber vollständig abgeheilt sind. Die Brüste sind nun auch symmetrisch, was man anfangs nicht behaupten konnte. Ich möchte Ihnen allerdings unbedingt ans Herz legen, einen Mediziner Ihres Vertrauens aufzusuchen. Vor allem, da bei Ihnen schon die dritte Woche angebrochen ist.

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