Beschwerden im Magen-Darm-Bereich?

Es gibt in der heutigen, modernen Medizin (Magen-Darm) einige Untersuchungsmöglichkeiten, um in das Innere des Patienten zu schauen. Dazu gehören zum Beispiel Ultraschall, das Szintigramm, das PET, das MRT, das CT, das Röntgen und auch die Endoskopie und die Gastroskopie. All dies sind Untersuchungen, die unter den Begriff “bildgebendes Verfahren” fallen. Sie sollen den Patienten bei Erkrankungen in Diagnostik und Therapie helfen bzw. von Vorteil sein.

Die beiden einzigen Methoden bei denen man Diagnostik und Therapie verbinden kann sind die Endoskopie und die Gastroskopie, denn hier untersucht man den Darm oder die Speiseröhre inkl. Magen und kann zum einen Bilder anfertigen von den verschiedenen Magen-Darm-Trakten, zum andern kann man evt. vorhandene Polypen direkt entfernen, ohne eine weitere Untersuchung (sprich ohne eines weiteren Termins) einplanen zu müssen Kommen bei der Histologie nachher positive Befunde zum Vorschein werden selbstverständlich Kontrolltermine vereinbart.

Meist liegen die Untersuchungs- Abstände (bei der Endoskopie) bei 1, 3, 5 oder 10 Jahren. Die Gastroskopie macht man als Kontrolle nur nach Behandlung des Helicobacters oder zur Kontrolle von Magenulcerationen – bzw. Magenkarzinomen. Eine Endoskopie bedarf einer Vorbereitung von ca. 5-10 Tagen. Eine Gastroskopie hingegen muss nicht aufwendig vorbereitet werden – wichtig für diese Untersuchung ist ein nüchterner Magen, dem min. 14 Stunden zuvor weder Getränke noch Essen zur Verdauung zugeführt wurden.

Ist dies dennoch der Fall, ist der Magensäureanteil zu hoch und der Untersuchende kann die Magenwand nicht eindeutig einsehen. Hinzu kommt in diesem Fall eine starke Verschmutzung des Gastroskops. Dieses fällt dann für den Untersuchungstag komplett aus, weil es einer speziellen Reinigungen unterzogen werden muss. Um also dem Gastroenterologen seine Arbeit so leicht wie nur irgend möglich zu machen, empfiehlt es sich, sich an die Vorbereitungsanweisungen der Vorgespräche zu halten.

Patienten erhalten vorab einige Unterlagen an die sie sich jederzeit halten können. Sollten Fragen auftreten können diese entweder vor Ort geklärt werden oder aber per Telefon.

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