Blumengestaltung bei Beerdigung – Blumen spenden Trost

Auch wenn es heißt, von einem geliebten Menschen Abschied (Beerdigung) zu nehmen, übermitteln Blumen immer eine positive Botschaft. Denn Blumen sagen mehr als Worte; sie sprechen für sich selbst, gerade in Zeiten der Trauer. Seit Jahrhunderten gelten Sie als vertraute Symbolsprache. Blumen spenden vielen Trost, aber auch Freude und sind Zeichen der Zuneigung für einen geliebten Menschen. Auch stehen sie als Ausdruck für die Anteilnahme und den Ausdruck der Verbundenheit mit einem Verstorbenen, selbst über den Tod hinaus.

Blumen sind ebenso vergänglich wie wir selbst. Sie tragen schon dadurch ihren Anteil an der Symbolik von Tod und Trauer. Das Leben einer abgeschnittenen Blume ist sehr kurz. Man sieht die Blume in ihrer Schönheit, um sie nach wenigen Tagen wieder der Erde zurück zu geben. Im Rahmen eines Gottesdienstes, einer Begräbnisfeier oder einen kurzen Andacht werden Bestattungen üblicherweise auf Friedhöfen begangen (kirchliche Bestattung). Wenn der Verstorbene jedoch keiner Religionsgemeinschaft angehört, kann im Rahmen der Bestattung eine „weltliche Trauerfeier“ stattfinden. Diese wird dann meistens von einem freiberuflichen Trauerredner gehalten.

Da in den letzten Jahren in Deutschland die Zahl der muslimischen Migranten zugenommen hat, gibt es auch immer mehr islamische Gräberfelder auf unseren heimischen Friedhöfen. Da im Islam eine Feuerbestattung nicht zugelassen ist, ist für gläubige Muslime die Erdbestattung die einzig mögliche Bestattungsform. Normalerweise kann die Trauerrede selbst gestaltet werden und die evtl. musikalische Begleitung kann der trauernde Familienangehörige ganz nach seinen Wünschen bestimmen. Oft können während der Beerdigung auch Erinnerungsstücke oder auch ein persönlicher Brief an den Verstorbenen in den Sarg gegeben werden.

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