Der Kompost – umweltfreundlicher Dünger

Unter Kompostierung versteht man die Zersetzung organischen Materials durch Kleinstlebewesen (Insekten, Bakterien). Das Produkt eines solchen Zersetzungsvorgangs wird Kompost genannt. Man unterscheidet zwischen der Kompostierung oder auch Verrottung die in der Natur vor sich geht und so zum Beispiel den wichtigen Humus im Wald entstehen lässt, sowie der vom Menschen kontrollierten Kompostierung.

Verwendet wird Kompost vor allem als vorzügliches Düngemittel auf stark beanspruchte Böden. Da die Komposterde sehr viel Wasser aufnehmen und speichern kann, können so die Pflanzen eine Trockenperiode besser überstehen. Zudem lässt sich mit jeder Art von Kompost die Qualität des Bodens verbessern. Es gibt mehrere Methoden der Kompostierung. In der Landwirtschaft ist der Misthaufen die gängigste Art der Kompostierung. Er besteht aus Fäkalien von Stalltieren und Stallstreu. Der saure Anteil (Gülle), der durch den Regen auf natürliche Weise getrennt wird, findet zum Düngen auf den Feldern Verwendung.

Im Gartenbereich kommt der traditionelle, aus Bioabfällen bestehende, Komposthaufen zum Einsatz. Er sollte sich in einer Grube oder einem hölzernen Behälter befinden. Da vor allem Reste von gekochten Speiseresten und Süßspeisen Tiere wie Marder oder Ratten anlockt, sollte man darauf verzichten. Des Weiteren ist es empfehlenswert Kaffeesatz dem Kompost beizugeben, da dieser noch mehr Würmer anzieht. Ein Wurmkomposter, welcher aus Kunststoff besteht, sind vor allem im Kleingartenbereich gut einsetzbar

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Ein Gedanke zu „Der Kompost – umweltfreundlicher Dünger

  1. Roiger Johann

    Ein Garten ist was wunderbares, für viele ist es ein ausfüllendes Hobby! Viele Dinge müssen beim Garten anlegen beachtet werden damit es über die Jahre einwandfrei läuft.

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