Afrikanische Masken der Dogon

Die Dogon (Afrikanische Masken) sind in Mali angesiedelt und sind einer der alten Stämme Afrikas. Ihre Kunst bildet einen der Höhepunkte afrikanischer Kunst, besonders für herausragende afrikanische Masken sind die Dogon weltberühmt. Bei den Dogon wie auch anderen Stämmen Afrikas bestimmen Natur und Religion auch in der heutigen Zeit noch das Leben des Menschen, und mit diesen Dingen muss der Mensch sich auseindersetzen. Der Mensch sucht durch Gebet, Opfern und Lob-Preisung der Götter Hilfe und Unterstützung in seinem Alltagskampf zu erlangen.

Die alte afrikanische Kultur der Dogon geht auf eine lange Tradition zurück. Im Dorf war der Hogon der König Anführer, das Dorf als Ganzes eine große Familie. In dieser Struktur konnten sich zwei Dinge entwickeln, die eng miteinander verbunden sind: Religion und eine eigene Kunst. Die animistisch orientierte Religion bestimmt das Leben der Menschen, Geburt und Tod, die Einteilung der Felder und Bauweise der Häuse. Die magische Welt der Dogon und die Altäre und Ahnenhäuser wird ergänzt durch die traditionelle afrikanische Kunst und wilde Maskentänze

Die Masken der Dogon sind charakteristisch und zeichnen sich durch hohe handwerkliche Qualität aus, oft wunderbare Abbildungen beispielsweise von Tierköpfen: Leuchtkraft: Die schimmernd glatte Oberfläche des meisten afrikanischen Figuren, geschmückt oft mit dekorativer Verzierung und wunderbar poliert, symbolisiert Kraft, Stärke und gesunde Haut. Figuren mit groben Oberflächen und Verunstaltungen sollen oft absichtlich abstoßend und moralisch fehlerhaft erscheinen.
Haltung: Die Person, die gelassen ist, benimmt sich auf eine ang und rationale Weise; er oder sie ist beherrscht, stolz, würdevoll und kühl. Jugendlichkeit: Eine jugendliche Darstellung suggeriert Kraft, Produktivität und und die Fähigkeit zu arbeiten. Krankheit und Verunstaltung werden selten beschrieben, weil sie Zeichen von Übel sind.

Auch heute gibt es noch diese Tänze mit Masken, allerdings meist für Touristen organisiert. Auch das Kunsthandwerk und afrikanische Masken werden zunehmend von den Reisenden geprägt. Stellten die Dogon ursprünglich wunderbar geschnitzte afrikanische Figuren als wichtigen Bestandteil ihres Glaubens her, so werden diese immer mehr als Souvenir mißbraucht. In der heutigen Wohngegend der Dogon wurden in Höhlen sehr alte afrikanische Figuren gefunden. Es ist bis heute aber unklar, ob diese von den Dogon oder einem älteren Stamm angefertigt wurden.

Anton Mentrup

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