Die Wasserpfeife und der Tabakgenuss

Die Wasserpfeife, oder auch Shisha genannt, ist eine arabische Art Tabak zu konsumieren. Der Name Wasserpfeife kommt daher, weil hierbei der Rauch durch das Wasser gefiltert und gekühlt wird. Das Auffälligste an einer Wasserpfeife ist der Glaskörper, Bowl genannt, in dem sich die Flüssigkeit befindet. In diesen Glaskörper wird das Wasser gefüllt und anschließend die Rauchsäule darüber angebracht.

Nun erzeugt der Raucher einen Unterdruck und der Rauch des Tabaks wird durch das Wasser und die Rauchsäule an den Schlauch weitergeleitet. Die ersten Wasserpfeifen entstanden vermutlich in Indien, bevor sie anschließend den gesamten arabischen Raum eroberten und damit in einen neuen Kulturkreis vordrangen. Hier erfreute sich die Wasserpfeife großer Beliebtheit und schnell wurde sie weiterentwickelt. Im 16. Jahrhundert in Ägypten entstand dann die uns heute bekannte Form der Wasserpfeife.

Nach der Entdeckung Amerikas gelangte dann auch der Tabak in unsere Breiten und von hier aus auch schnell ins Morgenland. Nun wurde der Tabak auch in den Shishas eingesetzt und mit verschiedenen Hölzern und Früchten veredelt. Heute benutzt man in Wasserpfeifen meistens verschiedene Fruchttabaksorten. Diese Fruchttabaksorten haben einige Vorteile gegenüber den klassischen Tabaksorten. Dieser Tabak, der speziell für Wasserpfeifen hergestellt wird, besitzt deutlich weniger Schadstoffe und dazu auch noch ein einzigartiges und interessantes Aroma.

Insgesamt betrachtet ist die Wasserpfeife ein wichtiger Teil der arabischen Kultur und im Zuge der Globalisierung auch hier immer bekannter geworden. Heute hat sich ein richtiger Markt in diesem Umfeld gebildet und das Internet wurde zu einem Zentrum des Wasserpfeifenvertriebs. Die Shisha bietet dem Genießer ein Höchstmaß an Geschmack und ist zudem ein beruhigendes Erlebnis.

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