Drucker und Ihre Geschichte…

Was waren das für Zeiten: Musste man noch vor Jahren mühsam und sorgfältig die Schreibmaschine bedienen, um einen Text zu Papier zu bringen. Wenn dabei ein Rechtschreibfehler unterlief, hieß es, das Blatt aus der Maschine zu ziehen, Korrekturflüssigkeit aufzutragen und trocknen zu lassen, das Blatt wieder einzuspannen und die fehlerhafte Stelle zu übertippen. Trotz des Aufwandes sah das Ergebnis alles andere als schön aus. Wer mit einem Heimcomputer aufgewachsen ist, wird kaum verstehen, wie damals überhaupt ein Schreiben fertig werden konnte.

Heutzutage ist die Textarbeit deutlich leichter. Fehlerkorrekturen werden während des Schreibens einfach per Tastendruck vorgenommen, das Schriftbild ist nahezu beliebig variierbar und alle vorstellbaren Zusatzinformationen wie Tabellen, Diagramme und Fotos lassen sich problemlos in einen Text integrieren. Das Ergebnis wird sodann an einen Drucker gesendet und liegt Sekunden später auf Papier vor. Doch welcher der zahllosen unterschiedlichen Drucker ist der richtige und bringt das optimale Ergebnis?

Die jeweiligen Bedürfnisse bestimmen, welcher Drucker gekauft werden sollte. Für gelegentliches Drucken von Texten ist ein Tintenstrahldrucker zu empfehlen. Diese sind in der Anschaffung günstig, liefern ein ordentliches Schriftbild und sind somit für durchschnittliche Heimanwendungen völlig ausreichend. Wenn allerdings hundert oder mehr Seiten am Tag gedruckt werden, ist ein Laserdrucker ratsam. Diese Drucker sind zwar in der Anschaffung zumeist teurer als Tintenstahl-Geräte, die Druckkosten pro Seite sind dafür aber deutlich niedriger. Somit amortisiert sich der Kauf eines Laserdruckers im Laufe der Zeit. Wenn überwiegend Fotos ausgedruckt werden, die von guter Qualität sein sollen, dann ist der Kauf eines Foto-Tintenstrahldruckers und die Verwendung von Fotopapier anzuraten. Diese Kombination erlaubt es, auch großformatige Bilder in optimaler Qualität auszudrucken. Sinnvoll für Fotodrucker sind unter anderem Extra-Steckplätze für Speicherkarten aus Kameras, die den direkten Fotodruck erlauben. Auch ein LCD-Monitor für die Druckvorschau und die Option, Fotos ohne Rand zu drucken, sind hilfreich für den Anwender. Ebenfalls gibt es auch kleine portable Drucker, die an Notebooks oder PDAs angeschlossen werden können. Der Kauf eines Kombigerätes kann unter Umständen die klügste Wahl sein. Diese Multitalente bestehen zum Beispiel aus Drucker, Scanner, Telefon, Anrufbeantworter und Kopierer, einige bieten zusätzlich ein integriertes Faxgerät.

Die Produktpalette von Druckern ist also äußerst umfangreich. Um sich nicht von all der Vielfalt irritieren zu lassen, ist es daher ratsam, zunächst die eigenen Bedürfnisse zu bedenken. Entsprechende Testberichte von guten Druckern lassen sich bei Testeo.de finden.

Lena Knake

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