Boots- und Camping-Urlaub – Was bei schlechtem Wetter?

Das ist er nun der heiß ersehnte Urlaub auf dem Boot oder Campingplatz – aber das Wetter spielt nicht mit! Besonders mit Kindern ist das eine nicht ganz einfache Situation, denn der Platz ist doch sehr beschränkt. Die Spielekonsole und der Computer sind zuhause, also weit weg. Viele Kinder aber auch Erwachsene stellen schnell fest, dass die Fähigkeit zur Beschäftigung oder Kommunikation untereinander sehr schwierig sein kann. Da diese Situationen der aufkommenden Langeweile bei Kindern oft ein ungeahntes Konfliktpotenzial bergen, lassen sich sie sich nur mit etwas Kreativität entschärfen.

Alte Weisheiten immer noch aktuell

Zunächst gilt, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung. Diese Weisheit trifft gerade im Urlaub zu. Vorausgesetzt, dass es gerade nicht wie aus Eimern schüttet, kann man mit diesem Grundgedanken doch einmal einen Regenspaziergang unternehmen. Eine anschließende Dusche sowie ein heißer Kakao machen einen verregneten Tag fast perfekt. Wer seinen Urlaub „auf hoher See“ oder im Zelt verbringt, findet auch hier viele Möglichkeiten, verregnete Tage oder aufkommende Langeweile direkt im Keim zu ersticken. Planungen, die den nächsten Sonnentag betreffen, eignen sich nicht nur als Zeitvertreib, sondern fördern die Kommunikation untereinander. Zusätzlich empfiehlt sich auch die unverzichtbare Spielesammlung im Gepäck. Einmal angefangen, wollen viele Kinder gar nicht mehr aufhören, wenn sie auf den Geschmack gekommen sind.

Bei den Reiseplanungen vorsorgen

Für kleinere Kinder empfiehlt es sich, das bereits im Urlaub Erlebte kreativ zu verarbeiten. Malen und Basteln sollten deshalb mit in den Urlaub eingeplant werden, sodass die benötigten Materialien zum passenden Zeitpunkt griffbereit sind. Ebenfalls empfiehlt es sich, die Kinder in die täglichen Arbeiten an Bord oder auf dem Camping-Platz einzubeziehen. Gerade kleineren Kindern bereitet es großen Spaß, Aufgaben „wie die Großen“ zu erledigen.

Familie erleben

Die Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche auch fernab von PC und TV-Gerät zu beschäftigen, sind vielfältig. Allerdings sollte man als Elternteil den Urlaub als Beschäftigungsprogramm für die lieben Kleinen planen. Vielmehr geht es beim Boots- oder Camping-Urlaub um das gemeinsam Erlebte und das daraus wachsende Gefühl des Zusammengehörens. So wird der gemeinsame Urlaub nicht nur reich an direkten Urlaubserlebnissen, sondern auch an familiären Erfahrungen.

Fazit

Wer seinen Urlaub plant, muss zwangsläufig auch an schlechtes Wetter denken und sich darauf vorbereiten. Dazu gehören nicht nur wetterfeste Kleidung, sondern auch Möglichkeiten, die Kinder an Regentagen zu beschäftigen. Empfehlenswert ist es, wenn man „Langeweile“ direkt in die Liste der Urlaubsvorbereitungen aufnimmt. So muss man sich am Urlaubsort nicht über die vergessene Spielesammlung, fehlendes Bastelmaterial oder nicht vorhandene Stifte ärgern. Die Kinder werden es den Eltern mit Ruhe danken – und die hat man sich gerade im Urlaub verdient!

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