Das Weight-Watchers-Ernährungsprinzip

Die Weight-Watcher oder Gewichtgucker sind inzwischen 40 Jahre alt. Ihre Idee propagiert eine kalorienbewusste Ernährungsweise.

Dass die Weight-Watcher ihre Vorsätze einhalten, wird in den WW-Gruppen kontrolliert und unterstützt; da diese Gruppen sowie die Produkte der WW-Marke kostenpflichtig und relativ teuer sind, hat sich Weight-Watchers auch zum gewinnorientierten Aktienkonzern entwickelt – das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich für eine Mitgliedschaft interessiert.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Lebensmitteln wird pro 100g ein bestimmter Punktwert zugewiesen; ferner hat man einen täglichen Kalorienbedarf, der in Punkten ausgedrückt wird. Der Bedarf wird aufgrund verschiedener Faktoren wie Geschlecht, Alter, Gewicht und Beschäftigung ermittelt. Weight Watchers Diäten sind aus mehreren Gründen erfolgreich. Zum Einen sprechen sie keinerlei Verbote à la Atkins-Diät aus – es ist alles erlaubt, bloß die Kalorienmenge muss im Rahmen bleiben.

Das entspricht den Erkenntnissen der Forschung, wonach nicht einzelne Lebensmittel verteufelt werden können – jedenfalls nicht kategorisch. Nicht das „Was“ ist entscheidend, sondern vielmehr das „wie viel“. Ferner bietet die WW-Ernährungsweise jede Gelegenheit zur gesunden Ernährung, sie ist also auch aus medizinischer Hinsicht durchaus akzeptabel. Dass sie sich indes nicht für Kinder, Kranke und Schwangere eignet, versteht sich von selbst.

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