Infrarot-Wärmekabine – Heilsamer als Saunieren

Sie sind aus ausgesuchtem, kanadischen Zedernholz (Infrarot-Wärmekabine), resistent gegen Bakterien sowie Schimmel und produzieren die gleiche Wärme wie unser Sonnenlicht. Die Rede ist von Infrarot-Wärmekabinen, die besonders in kalten und trüben Monaten sowohl geistig als auch körperlich für angenehmes Wohlbefinden sorgen.

Was sollte beachtet werden?

Die Dauer einer Sitzung beträgt 30 Minuten und die Temperatur ist individuell einstellbar. Erst gegen Mitte der Sitzungsdauer setzt das starke Schwitzen ein, denn so lange benötigt Ihr Körper um durchgehend warm zu werden. Wenn die ausgewählte Temperatur als zu hoch empfunden wird, darf ruhig kurz gelüftet werden. Duschen Sie nach Beendigung nicht sofort kalt, die abrupte Abkühlung könnte sonst zu einem Verkrampfen der Muskulatur führen. Lassen Sie Ihren Körper am besten selbst abkühlen und vergessen Sie nicht auf ausreichendes Trinken.

Patienten mit Gürtelrose oder lymphatischem Krebs dürfen die Infrarot-Kabine nicht benutzen. Auch bei akuten Gelenksverletzungen ist die Benützung nicht zu empfehlen. Im Fall chirurgischer Implantate wie Schrauben, Platten oder Gelenke müssen Betroffene ausprobieren, ob eine Sitzung mögliche Schmerzen hervorruft. Ansonsten kann die Kabine von jedermann verwendet werden – sogar kreislaufschwächere Anwender haben bei geringer Temperatur meist keinerlei Probleme.

Heilsamer als Saunieren

Medizinisch geprüfte Infrarot-Wärmekabinen weisen ein besonderes, und nur dadurch wirksames Zusammenspiel von Strahlenelementen, Kabinenraumvolumen und Holzart auf. Das System sendet die infrarote Energie möglichst genau auf der Energiefrequenz des menschlichen Körpers aus. Aufgrund der Tiefenwirkung kommt es – anders als beim Saunieren – zu intensivem Heilschwitzen. Dabei sind Schweißmenge und Intensität bis zu dreimal höher als bei einem herkömmlichen Saunabesuch wie z.B. in der finnischen Holzblock-Sauna.

Anstatt Hitze als symbolische Decke über die Haut zu legen, dringt die Strahlung unter die Hautoberfläche in den Körper ein. Die Wärme wird dann über die Blutbahnen und Lymphströme bis zu den inneren Organen geleitet. Dadurch werden Muskeln und Organe zu einer höheren Aktivität stimuliert. Als Folge beginnt man zu schwitzen und die innere Körpertemperatur steigt an. Sie verbessern so die Durchblutung Ihrer Muskeln, erhöhen den Blutumlauf und scheiden Abfallstoffe wie Fett, Talg oder toxische Stoffe durch die Haut aus.

Infrarote Strahlen gegen zahlreiche Beschwerden

Durch die porentiefe Reinigung wird das Heilschwitzen von Hautärzten sowohl gegen verschiedenste Hautprobleme, als auch – begleitend zu anderen Maßnahmen – gegen Cellulite empfohlen.

Nicht nur Menstruationsprobleme können durch die krampflösende Wirkung schnell gelindert werden, sondern auch Muskel-, Gelenksschmerzen, Rheuma, Arthritis und Verspannungen werden durch eine bis zu 30 Prozent gesteigerte Durchblutung deutlich verringert.

Gegen Erkältung oder Muskelkater wirkt die Infrarot-Kabine vorbeugend, da sich Ihre Körpertemperatur erhöht.

Begleitend zu einer Behandlung durch den Facharzt, können Stirn-, Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen ebenso wie Migräne, Hals- oder Kopfschmerzen gelindert werden.

Bei Winterdepressionen oder Stimmungsschwankungen kann eine Sitzung mit Infrarot-Bestrahlung ebenso helfen, da es erwiesenermaßen zur Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) kommt.

Auch Gefäßerkrankungen können positiv beeinflusst werden, da das Aufwärmen mit Infrarotstrahlen gefäßerweiternd wirkt und zu einer Zunahme der Blutzirkulation führt.

Nicht zuletzt haben Sie neben einer gesunden Ernährung die Möglichkeit, Ihr Gewicht zu kontrollieren: Pro Sitzung werden nämlich durch die erhöhte Muskel- und Organtätigkeit bis zu 600 kcal verbraucht – mehr als beim Walken oder Jogging.

Worauf warten Sie also noch? Gönnen Sie sich eine Sitzung – durch die entspannende Wärme, dem sanften Licht und dem wohltuenden Duft ätherischer Öle können Sie Stress schnell und vor allem wirksam abbauen!

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